Kompositbögen

Ein Kompositbogen ist ein spezieller, aus mehreren verschiedenen Materialien bestehender Bogen, der in der ausgehenden Jungsteinzeit in Zentralasien entstand. Älteste archäologische Funde stammen aus der Region Pribaikalja, nordwestlich des Baikalsees in Südsibirien. Die dort in einem Gräberfeld gefundenen 16 Bogen sind bauchseitig mit Streifen aus Geweih versteift worden und laufen in spitzen Tips aus.
Reflexbogen sind üblicherweise in Kompositbauweise hergestellt. Von den Steppen aus verbreitete sich die Nutzung von Kompositbögen im bronzezeitlichen mediterranen und chinesischen Kulturkreis. Zur Herstellung von Kompositbögen wurden in einem aufwändigen, bis zu zwei Jahre dauernden Verfahren verschiedene Schichten von Holz und Tierhorn verleimt und mit Sehnen umwickelt. Die Funktion des Holzes beschränkte sich dabei z. T. auf das bloße Tragen der tierischen Materialien. Das Ergebnis war eine gegenüber traditionellen Bögen kleinere Waffe mit dennoch hoher Spannkraft, die sich hervorragend für Reiter eignete. Tiersehnen haben im Vergleich zu Holz eine ca. vierfache Zugfestigkeit. Horn hält eine doppelte Druckbelastung aus wie Holz. Daher lässt sich beim Bogenbau die benötigte Schichtdicke auf ein Viertel bzw. die Hälfte im Vergleich zu Holz reduzieren. Dünnere Bogenarme sind elastischer als dickere; je weniger Energie aber beim Biegen der Wurfarme verloren geht, umso mehr kann beim Verschießen des Pfeiles abgegeben werden. Kleinere und kürzere Wurfarme besitzen zudem weniger Masse, die bewegt werden muss. Außerdem kann man Verbundmaterialien in einem technisch besonders effektiven Design zusammenleimen.
Der Vorteil von Sehnen und Horn besteht in ihrer höheren Fähigkeit, Energie zu speichern und auch wieder an den Pfeil abzugeben. Die Effizienz eines solchen gut gebauten Kompositbogens mit entsprechender möglicher Formgebung ist höher als die eines konventionellen Bogens aus Holz, der bei identischem Layout sofort brechen würde. Mongolische und türkische Reiterbögen hatten ein Zuggewicht von durchschnittlich 75 Pfund und schossen speziell abgestimmte leichte Pfeile 500 bis 800 m weit.
Am bekanntesten wurden dabei die Hunnen und einige hundert Jahre später die Mongolen und Türken, deren Zügen nach Westen die Völker Europas anfangs wenig entgegenzusetzen hatten. Ihr militärischer Vorteil beruhte dabei auf dem massiven Einsatz der leichten Kavallerie, die – mit Kompositbögen bewaffnet – mobile und weit reichende Angriffe auf den Gegner durchführen konnte. Kompositbögen wurden jedoch schon seit der Antike auch von sesshaften Völkern übernommen, unter anderem von Römern und Parthern. Der Arcus war einer der von den Griechen und später von den Römern genutzter Kompositbogen.
Nachteilig ist die starke Anfälligkeit solcher klassischer Kompositbögen gegen jegliche Art von Feuchtigkeit – im Extremfall löst sich der durch elastischen und hochfesten Hautleim zusammengehaltene Materialverbund einfach auf, wodurch der Bogen irreparabel zerstört wird. Diese Problematik beeinflusste vermutlich den für das Schicksal Europas entscheidenden Rückzug der Hunnen um das Jahr 500.
Quelle: wikipedia.org

Wir bieten seit Mitte letzten Jahres sog. Biokomposit-Bögen von Grózer an, die wir natürlich umfassend getestet haben.
Csaba Grózer ist einer der bekanntesten und besten Bogenbauer Ungarns. Seine Bögen zeichnen sich durch beste Qualität, hervorragende Schußleistung und authentische Optik aus.

„Nach umfangreichen Tests und Untersuchungen entwickelte Csaba Grózer eine neue Bogenserie mit dem Namen „Biokomposit“. Es ist eine Kombination der bisherigen Laminatbögen, der TRH-Bögen und der Extra II Laminatbögen. Die Bögen, die in dieser Technologie gefertigt werden, bestehen aus folgenden Materialien: Der Kern ist aus Holz, der Bogenbauch aus gepresstem Horn, die Außenseite aus gepressten Sehnenplatten. Die beiden Lagen werden mit modernen Klebern auf den Holzkern geklebt und die Klebeschicht wird mit Fasern verstärkt. Durch die Verbindung der Biokomposit-Materialien und der modernen Technologie sind diese Bögen schneller als die einfachen laminierten Bögen. Sie sind ausgesprochen weich im Auszug und praktisch vibrationsfrei. Sie vermitteln annähernd das selbe Schießgefühl, wie ein echter Horn-Sehnen Komposit und auch das Aussehen ist ähnlich, die Wurfarme der Bio-Komposite sind allerdings flacher.

Und hier noch eine kleine Anmerkung für alle die der Meinung sind der Name Langbogen kommt von seiner extremen Reichweite:

Der türkische Sultan Selim III. soll 1798 einen Pfeil 889 m weit geschossen haben. Die bisher größte Entfernung für einen aus Naturstoffen gefertigten Bogen. War natürlich ein türkischer Bogen, sprich Kompositbogen und hatte ein Zuggewicht von ca. 85#.

Englischer Langbogen, Zuggewicht 90,72 kg, 57 g schwerer Holzpfeil, Schussweite 427 m (John Huffer, USA, 11. September 1997)

Mit modernen Bögen erzielte man folgende Weiten:
Recurve (1987, Don Brown, USA): 1222,0 m
Compound (1992, K. Strother, USA): 1207,4 m
Fußbogen-Schießmethode (1971, Harry Drake, USA): 1854,4 m. (Bei dieser Schießmethode liegt der Schütze auf dem Boden. Der Bogen wird mit beiden Füßen nach vorne gedrückt und die Sehne gleichzeitig mit beiden Händen angezogen.
Quelle: Wikipedia.org

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Armbrüste im Liverollenspiel

Bisher waren Armbrustschützen im LARP immer benachteiligt. Bisher gab es nur Armbrüste mit Gummizug, die die doch relativ schweren LARP-Bolzen immerhin 5 bis 7 Meter „weit“ schleudern konnten. Da konnte man den Bolzen auch gleich werfen.
Wir waren mit richtigen Armbrüsten so ziemlich Vorreiter, gefolgt von der Anderswelt und Mytholon, die sich jedoch alle an die Pfundvorgabe von max. 30# hielten. Auch dies war im Vergleich zum Bogen nicht gerecht bzw. gleichwertig, die Armbrüste erreichten jedoch immerhin Distanzen bis zu 30 Metern ballistisch geschossen und im direkten Schuss bis zu 10 Metern.
Die Firma Eysenkleider hat vorletztes Jahr nun neue Armbrustmodelle herausgebracht und aufgrund der Verbindung mit Norbert Fleck von IDV-Engineering, der ja bekannter Maßen die neue Generation der hochsicheren Liverollenspielpfeile und -Bolzen baut, wurde von technischer Seite festgestellt, dass die Armbrüste wesentlich stärker sein müssen, um mit den Bögen mithalten zu können.
Da der Wurfarm der Armbrust viel kürzer ist, fällt die Leistung der Armbrust in der selben Pfundstärke wesentlich geringer aus. Am leichtesten berechnet man das Ganze indem man die Stärke der Bögen und Armbrüste in Joule umrechnet. Und dabei kam heraus, das eine Armbrust um die gleiche Joule-Zahl wie ein Bogen zu erreichen, bis zu 65# (lbs) haben darf.

Diese Regelung wurde bereits beim Conquest of Mythodea 2011  mit IDV Engineering vereinbart und sollte auch für alle anderen LARPs gültig sein.

Allerdings möchte ich als Bogenschütze und Tester der verschiedenen Armbrustmodelle anmerken, das ich bei den Armbrüsten maximal 45 bis 50# zulassen würde, da die Geschossenergie der Armbrüste in dieser Stärke auf kurze Distanzen wesentlich höher (oder sagen wir eher schmerzhafter) ist, als bei einem vergleichbaren Bogen mit knapp 30#.

Auf alle Fälle werden wir ab diesem Jahr ebenfalls Armbrüste mit knapp 50# als larptauglich anbieten. Erhältlich ist somit die Pistolenarmbrust, unser beliebtes Kampfarmbrustmodell und die Wehrarmbrust in diesen Stärken, jedoch auch für die Vorsichtigen unter euch weiterhin mit 30# oder für die, dies wissen wollen die Kampf- und Wehrarmbrust auch mit 100#.

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Conquest of Mythodea 2011

Das absolute Highlight unserer Marktsaison; das Conquest of Mythodea. Zu Recht, neben guten Umsatzzahlen trotz sehr durchwachsenem Wetter, gab es wieder jede Menge Spaß und natürlich den allabendlichen Badezuber.

Lediglich das Stadtspiel lies sehr zum Bedauern von Ronny dieses Jahr etwas zu wünschen übrig. Die für die Diebesgilde zuständige Organisation versäumte es uns das zu stehlende Diebesgut bei uns abzugeben, erst am letzten Spieltag erhielten wir einen Würfel, aber da war das CoM ja schon so gut wie gelaufen.

Aber davon ließen wir uns nicht die Laune verderben und neben leckerem und reichlichem Essen von Sonja und Tom von Fox and the Unicorn und gelegentlichen Ausflügen zum Kartoffelhaus bzw. zu unserem täglichen Slushi von McOnis Handelskontor ging es uns ausgezeichnet.

Auch dieses Jahr hatten wir Fox and the Unicorn wieder als Untermieter in unserem Stand und Tom konnte mit seinem erlesenen Krims-Krams aus aller Sehfahrer-Welt unser Warensortiment bereichern. Dieses Jahr haben wir es ausnahmsweise rechtzeitig vor den Großcons geschafft unser Larp-Waffensortiment zu erweitern und hatten genügend Waffen mit. Zusätzlich bekamen wir von Mind-Forge einige Waffen zur Verfügung gestellt und konnten entsprechend viel Ware aufweisen.

Seit dem Conquest können wir mit einem neuen Verkaufszelt protzen. Wir konnten eines der sehr schönen SL-Zelte günstig erstehen und am Ende der Veranstaltung mit nach Hause nehmen. Leider war kein Zelt in Naturfarben und Grün zu haben, aber Schwarz-Naturfarben ist auch nicht zu verachten. Auf unseren zukünftigen Märkten könnt ihr unser 6x4m großes Zelt gerne bewundern.

Ansonsten freuen wir uns auch schon auf das nächste Conquest, bedanken uns ganz herzlich bei Meks und Tina für die super Händlerbetreuung und bei Kirsten für den Service wg. Nachlieferungen und dem Verkaufszelt das sie uns freundlicherweise überlassen hat (sie wollte es nämlich gerne selber haben). Ach ja, die Duschen waren dieses Jahr klasse, weiter so.

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Dachenfest 2011

Auch dieses Jahr waren wir wieder auf dem Drachenfest in Diemelstadt.

Leider haben wir es wie in den Jahren zuvor wieder erst am Dienstag geschafft unser „Wood-Hendge-Zelt“ aufzubauen. Einige Händler sind schon einen Tag eher angereist, um die schon zahlreichen Spieler optimal mit Ausrüstungsgegenständen versorgen zu können.

Während des Aufbaus wurden wir schon von zahlreichen kaufwütigen Spielern belagert, die meisten jedoch waren einsichtig und gaben uns Zeit zum einrichten unseres Verkaufszeltes und kamen dann später nochmal bei uns vorbei.

Dienstag und Mittwoch hatten wir noch zum aklimatisieren, Mittwochabend ging dann wie immer das Spiel los. Dieses Jahr kam ein weiterer Avatar hinzu, der Avatar der Leere und Verdammnis oder so ähnlich (verzeiht etwaige Falschaussagen, ich bin im Spielbetrieb nicht so drinnen), der bei den anderen Avataren für ziemliches Chaos und somit für die Spieler für zusätzlichen Spielspaß sorgte. So griff z.B. einer der Avatare grundlos sein eigenes Gefolge an und auch die anderen Avatare verhielten sich eigenartig. Soweit ich mitbekommen habe, wurde der Avatar der Leere und Verdammnis dann auch am Ende wieder verbannt.

Meine Hündin Molly war dieses Drachenfest auch dabei und bewachte unseren „Backstage-Bereich“, d.h. Wohnzelt und Grillplatz. Es verirrten sich nicht allzu viele hinter unseren Stand, so dass es für sie nicht viel Grund zur Aufregung gab. Ansonsten war sie extrem brav und die täglichen Ausflüge mit einer gleichaltrigen Hündin von einem Nachbarstand sorgten für den notwendigen konditionellen Ausgleich.

Das Drachenfest ist auch dieses Jahr wieder ganz gut für uns gelaufen, auch wenn gefühlt wesentlich weniger Spieler da waren oder sich Zeit nahmen die Stadt zu besuchen. Auch die Händlermeile war dieses Mal etwas übersichtlicher. Lediglich der Ausläufer Richtung Schlachtfeld zwischen den Lagern hat sich etwas ausgeweitet. Hier standen mehr Händler als im vorigen Jahr.

Aber wir freuen uns schon auf das Drachenfest 2012 und vielleicht schaffen wir es ja im kommenden Jahr schon am Montag anzureisen.

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Elf-Fantasy-Fair Haarzuillens 2011

Am letzten Wochenende d.h. 16. und 17.04. waren wir mit unserem Elbenschmiedestand auf der Elf-Fantasy-Fair in Haarzuillens bei Utrecht, knapp 35km östlich von Amsterdam.

Die EFF findet in einer sehr fantasievollen Burg- oder besser gesagt Schlossanlage mit vielen Teichen und Bächen statt. Die Burg ist wirklich sehenswert und die uralten Bäume mehr als beeindruckend.

Wir reisten schon am Donnerstag an, um den für unsere Standnummer sehr zeitigen Check-In um 8:30 Uhr zu umgehen. Das lief ganz prima und wir hatten den ganzen Donnerstag bequem Zeit unseren Stand auf zu bauen und alles einzurichten.

Den freien Freitag nutzten wir für einen Ausflug nach Amsterdam und ans Meer, um dann recht entspannt uns den Massen am Samstag und Sonntag widmen zu können. Es war wie schon letztes Jahr wieder unglaublich viel los. Ich schätze, das an beiden Tagen jeweils so ca. 20.000 Besucher da waren und das in den schillernsten und teilweise sehr schrägen Kostümen.

Die Organsiation der EFF sucht seinesgleichen. Die Veranstalter sind top durchorganisiert und die zahlreichen Mitarbeiter sind stets freundlich und haben ein offenes Ohr auch für kleinere Wehwehchen. Besonders loben muss ich die Händlerbetreuung, die mehrmals täglich bei uns vorbei kam und sich nach unserem Wohlergehen erkundigt hat und für alle Fragen und deren Lösungen offen waren.

Im September sind wir auf der zweiten EFF in Arcen. Wir freuen uns schon darauf.

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2-Tages-Bogen Workshop

Termin: vom 09.07.2011 bis 10.07.2011 (Mindestteilnehmerzahl 5, Maximal 10)
Beginn:
09.07.2011 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr, danach gemütliches Beisammensitzen am Grillfeuer; 10.07.2011 11:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Kosten:
EUR 145,00/Erwachsene; EUR 125,00/Kinder (inkl. Übernachtung im Doppel- oder Einzelzimmer inkl. Frühstück in einer nahe gelegenen Pension, alkoholfreie Getränke, sowie einem gemütlichen Grillabend; die komplette Bogenausrüstung wird von uns gestellt, auf Wunsch bringen wir Sie mit unserem Shuttle-Bus zu Ihrer Pension)

2-Tages-Workshop

1. Tag:
Wir beginnen mit einer kurzen theoretischen Ausbildung über die Bogentypen, wie Reiterbogen, Selfbow, Recurve-Bogen und Langbogen. Auf die Visierbögen wie Recurve mit Zieleinrichtung und Compoundbögen gehen wir nicht ein, da wir Ihnen in unserem Kurs das sog. instiktive oder auch traditionelle Schießen mit dem Bogen beibringen möchten, wie es die Menschheit schon seit 20.000 Jahren praktiziert.Nach einem historischen Rückblick über den Werdegang des Bogens seit der Steinzeit bis Heute bekommen Sie eine kurze theoretische Ausbildung über die richtige Haltung, d.h. Wie halten Sie den Bogen, wie stehen Sie beim Schießen, was ist bei den Pfeilen zu beachten, was ist die richtige Standhöhe, welche Bogensehne sollten Sie verwenden, usw.

Da man das Bogenschießen nicht aus Büchern oder Vorträgen lernt, möchten wir uns nicht allzu lange mit dem theoretischen Teil befassen und schnellstmöglich zur Praxis übergehen.
Jeder einzelne Teilnehmer bekommt von uns eine genaue Einschulung, wie er mit dem Bogen umzugehen hat und wie er erfolgreich trifft. Dabei steht die praktische Übung im Vordergrund.

Sie bekommen von uns die Bögen und Pfeile gestellt und können auch die verschiedenen Bogentypen durchprobieren. Auf diversen Zielscheiben, Schießsäcken und 3-D-Tieren können Sie dann unter fachmännischer Anleitung Ihre ersten Erfahrungen mit dem Bogen erwerben und Ihr Können im Laufe des Kurses vertiefen.
Den Abschluss des 1-Tages-Workshop bildet ein kleines Bogenturnier, an dem alle Teilnehmer Ihre Fertigkeit im Wettkampf unter Beweis stellen können.

2. Tag:
Wenn Sie das am 1. Tag gelernte effizient umsetzen können werden wir auf den meditativen Teil des Bogenschießens mit Ihnen eingehen. Körper und Geist sollten beim Schießen mit dem Bogen im Einklang stehen. Wir Sie das richtig umsetzen und dadurch noch bessere Trefferergebnisse erzielen, bringen wir Ihnen am 2. Tag bei.

Nach der theoretischen Ausbildung über Atemtechnik, Konzentrationsübungen und des theoretischen Ablaufs des meditativen Schießens, gehen wir auch schon zur Praxis über. Jeder einzelne Schütze trainiert unter unserer Aufsicht das meditative Schießen.
Den Abschluss bildet der Schuss auf einen Apfel, bei dem Sie das Gelernte nochmals unter Beweis stellen.

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1-Tages-Bogen Workshop


Termin:
09.07.2011 Beginn: 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr
Kosten: EUR 45,00/Person; Familien (2 Erwachsene mit ein oder zwei Kindern) EUR 95,00.
Die komplette Bogenausrüstung wird von uns gestellt!

1-Tages-Workshop

Im 1-Tages-Workshop lernen Sie die Grundlagen des Bogenschießens. Wir beginnen mit einer kurzen theoretischen Ausbildung über die Bogentypen, wie Reiterbogen, Selfbow, Recurve-Bogen und Langbogen. Auf die Visierbögen wie Recurve mit Zieleinrichtung und Compoundbögen gehen wir nicht ein, da wir Ihnen in unserem Kurs das sog. instiktive oder auch traditionelle Schießen mit dem Bogen beibringen möchten, wie es die Menschheit schon seit 20.000 Jahren praktiziert.
Nach einem historischen Rückblick über den Werdegang des Bogens seit der Steinzeit bis Heute bekommen Sie eine kurze theoretische Ausbildung über die richtige Haltung, d.h. Wie halten Sie den Bogen, wie stehen Sie beim Schießen, was ist bei den Pfeilen zu beachten, was ist die richtige Standhöhe, welche Bogensehne sollten Sie verwenden, usw.

Da man das Bogenschießen nicht aus Büchern oder Vorträgen lernt, möchten wir uns nicht allzu lange mit dem theoretischen Teil befassen und schnellstmöglich zur Praxis übergehen.
Jeder einzelne Teilnehmer bekommt von uns eine genaue Einschulung, wie er mit dem Bogen umzugehen hat und wie er erfolgreich trifft. Dabei steht die praktische Übung im Vordergrund.Sie bekommen von uns die Bögen und Pfeile gestellt und können auch die verschiedenen Bogentypen durchprobieren. Auf diversen Zielscheiben, Schießsäcken und 3-D-Tieren können Sie dann unter fachmännischer Anleitung Ihre ersten Erfahrungen mit dem Bogen erwerben und Ihr Können im Laufe des Kurses vertiefen.
Den Abschluss des 1-Tages-Workshop bildet ein kleines Bogenturnier, an dem alle Teilnehmer Ihre Fertigkeit im Wettkampf unter Beweis stellen können.

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Lichtermarkt zu Telgte

Der Lichtermarkt veranstaltet vom Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum fand dieses Jahr an den vier Adventswochenenden in Telgte auf der Planwiese statt.
Die ersten beiden Wochenenden hatte es um die Null Grad, wodurch es leider ziemlich nasskalt und für uns Händler etwas unangenehm war. Die Besucher blieben trotzdem nicht aus.
Am dritten Wochenende bescherte uns das Tauwetter eine überflutete Ems, die die Planwiese zu einem guten Stück und damit einige Händlerzelte unter Wasser setzte. Zum Glück standen wir relativ weit oben auf einem leichten Hangstück, was zwar zu einem etwas schiefen jedoch trockenen Marktstand führte.
Das letzte Marktwochenende war traumhaft. Schöner Pulverschnee, immer wieder Schneefälle und kalte, jedoch trockene Temperaturen, die viele Besucher verheißen sollten. Leider war dem jedoch nicht so, da die Medien vor anhaltenden Schneefällen und damit Chaos auf den Straßen warnten.
Trotzdem war der Lichtermarkt wieder sehr stimmungsvoll. Vor allem mit einsetzender Dunkelheit machte der Markt seinem Namen alle Ehre und verzauberte die Besucher mit seinem Lichterglanz und dem stimmigen Ambiente.

Lediglich die kirmesartigen Luftballons, die von MPS verkauft wurden, störten ein bisschen. Dafür waren sie für einen guten Zweck, denn die Einnahmen kamen den Kindergärten in Telgte zu Gute. (Robin)

Zu Beginn des Lichtermarktes 2010 sanken die Temperaturen, und ab dem zweiten Wochenende kam auch der Ambienteschnee.
Unter den Mitwirkenden war alles ok, man kannte sich, man half sich wo es ging.  Wir Verkäufer hatten genug Zeit um die Nachbarn mit Keksen und Verbalattacken zu belagern. Aber genau das erzeugt erst die richtige Marktatmosphäre. So macht die Arbeit Spaß und läßt einem die eisige Kälte ertragen.
Das Hochwasser der Ems am dritten Wochenende war dann wohl der Höhepunkt des Marktes. Das Stände unter Wasser standen und Santa Claus mit einem Kanu einfahren musste gab es bis jetzt auch noch nicht. Alles in allem war es wieder ein richtig schöner Wintermarkt. (Ronny)

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Lager in Henndorf a. W./ Österreich

Wir haben für alle Bogensportfreunde in der Salzburger Umgebung die Möglichkeit geschaffen Bögen und Bogenzubehör direkt in Henndorf / Hankham 19 zu beziehen.

Mein Vater Andreas Goldgruber steht euch nach telefonischer Absprache (abends) gerne zur Verfügung. Direkte Fragen oder Wünsche richtet ihr bitte per Email an Robin und mich.

Telefonnummer Andreas: 06214 6300
Telefonnummer Maria und Robin: 0049 – 151 585 970 39

Wir kommen auch zum Winterturnier am 29. 01.2011 nach Henndorf!

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Künstlerischer Lebenslauf von Maria Goldgruber

Schon als Kind habe ich gerne Menschen gemalt. Als Jugendliche waren es dann die TV- und Musikstars, die ich von Magazinen portraitiert habe, um sie als Poster in meinem Zimmer anzuhimmeln.

An der HBLA Neumarkt lernte ich die verschiedenen Kunststile und Epochen kennen und konnte das Wahlfach Kunst im Zuge der Matura/Abitur mit sehr gut abschliessen. Mein Thema war die Moderne mit Künstlern wie Picasso, Dali und Mirò. Diese Künstler lagen mir besonders am Herzen, da ich einige Werke im Original im Museo Reina Sophia in Madrid gesehen habe.

Nach der Matura versuchte ich mich in verschiedensten Stilen: Ölfarben sind zwar unglaublich leuchtstark, aber die lange Trockenphase war mir immer zu wider. Acryllfarben haben eine ähnliche Verarbeitung, haben aber noch dazu den Vorteil wasserlöslich zu sein und erlauben mehr Spielraum beim Malen.
Aquarell ist eine eigene Kunst. Wenn man sie beherrscht, kann man sehr phantasievolle Gemälde gestalten. Ich setzte bei meinen Versuchen immer viel auf Zufall. Ein Aquarell bis ins Letzte Detail zu planen erscheint mir fast unmöglich. Kohle und Pastellkreide entdeckte ich erst später bei der Aktmalerei im Zuge meines Studiums.

Auslöser für die Entscheidung eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen war ein Treffen mit einem Künstler aus der Salzburger Gegend. Ich lernte ihn bei einer Ausstellung kennen und fragte ihn ob er mich vielleicht unterrichten könnte. Nach einem sehr netten Abend an dem ein tolles Bild entstanden ist, gewann ich die Erkenntnis, dass mehr in mir steckt als ich mir bis jetzt zugestehen wollte.

Für alle Studienrichtungen die mich interessiert haben brauchte man eine überzeugende Werkemappe. Für diese Arbeit brauchte ich einen Tapetenwechsel und entschied mich für ein halbes Jahr Au Pair in Udine/Italien. Tatsächlich hatte ich großes Glück und landete bei einer netten Familie in einem wunderschönen mittelalterlichen Anwesen, dass an jeder Ecke Motive zum Malen bot.

Mit einer gut gefüllten Werkemappe bewarb ich mich schließlich an der Kunstuni in Linz/Österreich für die Studienrichtung Visuelle Mediengestaltung – Grafik Design und Fotografie. Die Werkemappe war aber nicht alleine ausschlaggebend sondern vielmehr zählte noch die 3-tägige Aufnahmeprüfung.
Als ich von ca 150 Bewerbern einen der 30 Studienplätze bekam, war ich überglücklich.

Das Studium war wie ein Paradies für mich. Endlich konnte ich alles lernen, was mich immer schon interessiert hat. Unser Studienplan war gekoppelt mit anderen Studienrichtungen wie mit Film und Video, Bildende Kunst, Industrial Design, Textil Design etc. Besonderes Interesse entwickelte ich für Kaligrafie und Typografie. Ich entwickelte verschiedene Schriftarten und entwarf Logos wie z. B. das der Elbenschmiede.

Ein Erlebnis blieb mir besonders in Erinnerung: Ich sollte nicht mehr das Zeichnen was ich sehe, sondern mein Motiv so zeichnen, dass es dreidimensional für das Auge gut zu erkennen ist. Licht und Schatten vergehen im Laufe des Tages und haben keinen Einfluss auf den dargestellten Körper. Diese Erkenntnis verwarf alles was ich bisher gemalt hatte!

Neben den “handwerklichen” Fächern gab es noch eine Fülle von Computerprogrammen für Bildbearbeitung, Animationen, Präsentationen etc. und theoretische Fächer wie z. B. Kunstgeschichte und unser Hauptfach Visuelle Mediengestaltung. An unserem Studienvorstand Prof. Freudenreich hatten viele keine Freude; ich kam mit ihm gut aus. Wahrscheinlich erkannte ich als eine der Wenigen, dass uns dieser Prof. für das Leben nach dem Studium vorbereiten wollte. Er versuchte den Willen jedes Einzelnen zu brechen und verwarf die kreativsten Ideen. Er wollte seine Ideen von uns umgestzt haben, oder dass wir ihm unsere Ideen als seine eigene verkauften. So wie das unter Auftraggebern und Designern eben so ist.

Meine Diplomarbeit war das Layout der Liverollenspiel Zeitschrift AMARANON. Als ich mit der Diplomarbeit anfing gab es noch keine LARPzeit! Mein Hobby bot eine Fülle von außergewöhnlichen Fotos und Geschichten. Das spornte mich an nicht nur die geforderte Titelseite und 3 Doppelseiten, sondern ein vollständiges Heft zu gestalten. Leider fehlte der Jury der Diplomprüfung das Verständnis für die Zielgruppe. Ich bekam auf meine Abschlussarbeit ein Befriedigend. Das war für mein ausgezeichnetes Abschlusszeugnis eine echte Schande.
Ich ließ mich dennoch nicht davon abhalten das Magazin tatsächlich auf den Markt zu bringen. Es erschienen insgesamt 6 Ausgaben von AMARANON. Immerhin wurde die Zeitschrift deutschland-und österreichweit in ausgewählten Kiosken aufgelegt. Die höchste Auflage betrug 20.000 Exemplare. Leider rechnete sich die Zeitschrift nicht wirklich und ich musste sie nach eineinhalb Jahren aufgeben.

Nach der stressigen und nervenaufreibenden Zeit vom Themenpark Weltentor finde ich als Inhaberin der Elbenschmiede endlich wieder Zeit und genügend Ruhe um Bilder zu malen und wenn es nur Schießsäcke sind!

Es würde mich sehr freuen Kommentare von Euch zu einzelnen Bildern zu bekommen.

Maria Goldgruber

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